
Am Freitag, den 27. Februar, stand an der Hans-Thoma-Schule alles im Zeichen der persönlichen Zukunft: Der Tag der beruflichen Orientierung bot den Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klassen die Gelegenheit, verschiedene Ausbildungsberufe kennenzulernen und erste Kontakte zu regionalen Betrieben zu knüpfen. Nach einem gemeinsamen Auftakt in der Aula starteten die Jugendlichen neugierig in einen abwechslungsreichen Vormittag. In mehreren praxisnahen Workshops erhielten sie nicht nur Informationen aus erster Hand, sondern konnten selbst aktiv werden, Fragen stellen und typische Aufgaben aus unterschiedlichen Berufsfeldern ausprobieren.
Auf diese Weise konnten sie mit Vertreterinnen und Vertretern regionaler Unternehmen ins Gespräch kommen. So stellte die Caritas Hochrhein soziale und pflegerische Berufe vor. Die Schülerinnen und Schüler bekamen Einblicke in die Arbeit mit älteren oder unterstützungsbedürftigen Menschen und erfuhren mehr über Ausbildungsmöglichkeiten wie die Pflegefachkraft oder den Beruf der Heilerziehungspflegerin bzw. des Heilerziehungspflegers. Bei ForstBW drehte sich alles um den Wald als Arbeitsplatz. Anhand anschaulicher Beispiele wurde gezeigt, wie nachhaltig moderne Forstwirtschaft funktioniert und welche Aufgaben Forstwirtinnen und Forstwirte übernehmen – von der Pflege junger Bäume bis zur Holzernte.
Die Grieshaber Logistics AG gab spannende Einblicke in die Welt der Logistik. Hier erfuhren die Jugendlichen, wie Waren ihren Weg vom Hersteller zum Kunden finden, und lernten Ausbildungsberufe wie Fachkraft für Lagerlogistik oder Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung kennen. Auch das Landwirtschaftsamt des Landkreises Waldshut informierte über Berufe rund um Landwirtschaft und Ernährung. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Tätigkeiten in diesem Bereich sind – von landwirtschaftlichen Ausbildungsberufen bis hin zu Aufgaben in Beratung und Verwaltung.
Handwerklich ging es bei Putz-Stuck-Bär zu: Hier konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie Innen- und Außenwände gestaltet werden und welche kreativen Möglichkeiten der Beruf des Stuckateurs bietet. Auch das Schünke Bauzentrum aus Wehr präsentierte Berufe rund um Bau und Technik und zeigte, welche Perspektiven beispielsweise als Baugeräteführer oder im Baustoffhandel bestehen. Abgerundet wurde das Angebot durch die Industrie- und Handelskammer Freiburg und die Handwerkskammer Konstanz, die gemeinsam mit ihren Ausbildungsbotschafterinnen und -botschaftern über das duale Ausbildungssystem informierten. Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch mit jungen Menschen, die selbst noch in der Ausbildung stehen und authentisch von ihrem Berufsalltag berichten konnten.
Der Tag machte deutlich, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit der eigenen beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten nicht nur zahlreiche Informationen über unterschiedliche Ausbildungswege, sondern wurden auch ermutigt, ihre Interessen und Stärken zu entdecken und konkrete Schritte – etwa in Form von Praktika – zu planen. Nach einem gemeinsamen Abschluss um 12 Uhr endete der gelungene Vormittag, und alle Beteiligten wurden mit vielen neuen Eindrücken in ihr wohlverdientes Wochenende entlassen.
Ein herzlicher Dank gilt allen teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen für ihr großes Engagement sowie den Lehrkräften, die mit viel Einsatz und organisatorischem Geschick diesen wichtigen Tag ermöglicht haben.




















