
Im Rahmen der Projekttage im Juli 2026 drehte sich für eine Schülergruppe der Hans-Thoma-Schule in Bad Säckingen alles um das Thema „Stark, stärker, am stärksten“. Dabei stand nicht nur körperliche Fitness im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie Ernährung, Bewegung und mentale Stärke zu einem gesunden Leben beitragen.
Zu Beginn beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit spannenden theoretischen Grundlagen. Sie gingen der Geschichte der Kalorie auf den Grund, untersuchten den Einfluss der Gesellschaft auf unser Schlafverhalten und diskutierten darüber, warum Impfungen einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung leisten. Ein weiterer Programmpunkt war der Dokumentarfilm „The Game Changers“, der neue Denkanstöße zu den Themen Ernährung und sportliche Leistungsfähigkeit gab.
Natürlich kam auch die Bewegung nicht zu kurz. Beim Training mit Autoreifen, Baumstämmen und dem Werfen von Holzstämmen konnten die Jugendlichen ihre Kraft und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Ergänzt wurde das Programm durch Übungen zur Stärkung des Geistes, zum Aufbau von Selbstbewusstsein sowie durch Einblicke in das Thema Muskelaufbau und Longevity – also die Frage, wie ein gesunder Lebensstil zu einem langen und aktiven Leben beitragen kann.
Am zweiten Projekttag stand zunächst die mentale Gesundheit im Fokus. Mit verschiedenen Übungen zum Thema „Lass die Gedanken los“ lernten die Schülerinnen und Schüler Techniken kennen, um zur Ruhe zu kommen und den Alltag bewusster wahrzunehmen. Anschließend wurde gemeinsam frisches Gemüse verarbeitet. Aus Sojajoghurt und frischen Kräutern entstanden leckere Dips, die anschließend gemeinsam probiert wurden.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Solawi Rheinacker. Dort erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in den regionalen und biologischen Gemüseanbau. Bei einem Rundgang durch die Folientunnel konnten sie Tomaten, Paprika, Gurken und Bohnen aus nächster Nähe erleben. Besonders beeindruckend war die Erklärung, wie ein Hummelvolk zur Bestäubung der Tomatenblüten eingesetzt wird. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler selbst Tomaten ernten und 84 Kürbispflanzen setzen.
Ebenso interessant war der Besuch der Abholstation der Solidarischen Landwirtschaft. Dort wurde erklärt, wie das System der eigenständigen Abholung von regionalem Gemüse ohne Verpackungsmüll funktioniert und welchen Beitrag dieses Konzept zu mehr Nachhaltigkeit leisten kann. Den gelungenen Abschluss bildete ein Rundgang durch die Stadtoasen, wo die Jugendlichen erfuhren, welche Möglichkeiten dieser besondere Ort für Familien bietet – vom gemeinsamen Grillen bis hin zum Pizzabacken im Holzbackofen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Andreas, der die Schülerinnen und Schüler mit viel Geduld, Begeisterung und großem Fachwissen durch die Gärtnerei führte und ihnen die Bedeutung einer nachhaltigen Landwirtschaft auf eindrucksvolle Weise näherbrachte.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Stärke bedeutet weit mehr als Muskelkraft. Wer Körper, Geist und Ernährung in Einklang bringt, legt den Grundstein für ein gesundes und nachhaltiges Leben.
